VERANSTALTUNGEN

Einleitung

Einleitung zu den Ausbildungsmöglichkeiten am Institut Rhein-Eifel

Sehr geehrte Interessentinnen und Interessenten,

Ergänzend zu unseren grundsätzlich – inhaltlichen Vorstellungen, die Sie in der Philosophie des Instituts nachlesen können, legen wir sehr viel wert auf die Entfaltung der eigenen und kreativen Therapeutenpersönlichkeit. Insofern ist unsere Ausbildungsphilosophie einer förderlichen und ermutigenden Haltung geschuldet. Diese Haltung basiert auch auf dem Wissen, dass solch eine qualifizierte Ausbildung der Disziplin und Anstrengung bedarf und es nicht immer einfach sein wird alles »unter einen Hut zu bringen« und die Ausbildung in die bisherige Lebensplanung und Abläufe zu integrieren. Das Ende der Ausbildung konstituiert dann die Identität als Psychotherapeutin oder Psychotherapeuten. Daher ist auch das Ziel der Ausbildung, Freude an dem Psychotherapeutenberuf zu gewinnen, verbunden mit einer lebenslangen Neugierde auf die Vielfalt menschlichen Lebens. Bei den »Durststrecken« in der Ausbildung wollen wir Ihnen daher auch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Vielleicht in etwa so, wie Sie später bei Ihren Patienten und Patientinnen.

Nun zu den Möglichkeiten der Ausbildung am Institut Rhein-Eifel.

Jeder der einzelnen Ausbildungsgänge umfasst 4200 Ausbildungsstunden. (Die darin enthaltene freie Spitze von 900 Stunden kann schon während der Ausbildung für Zusatzqualifikationen genutzt werden. Z.B. Gruppenpsychotherapie, weitere Fachkunde etc.). Die Ausbildungsgänge können auf Wunsch miteinander verzahnt werden, sodass eine wechselseitige Zusatzqualifikation möglich ist. Folgende Möglichkeiten ergeben sich nun:

Nach dem 1. Theoriejahr (Grundlagen – s.d. Curriculum) und dem erfolgten Einstieg in die Selbsterfahrung können Sie immer noch von den Wahlmöglichkeiten Gebrauch machen. Sie können auch in einem Verfahren die Approbation erwerben und sich dann in den angebotenen anderen Verfahren weiterbilden. Dazu werden Ihre passenden Ausbildungsinhalte angerechnet. Z.B. Theorie der TP auf die Theorie der PA in der Weiterbildung PA. Für alle Ausbildungsgänge ist das Institut auch durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP weiterbildungsberechtigt (für die Verhaltenstherapie und die Neuropsychologie wird dies noch beantragt). Hinzu kommt hier noch in TP/PA die Möglichkeit des Erwerbs der Qualifikation zur Durchführung von Gruppenpsychotherapien nach den Psychotherapierichtlinien.
In allen Richtlinienverfahren werden Ihnen die Behandlungsfälle unter Supervision in der Ausbildung und Weiterbildung vergütet. Letzteres ist für Psychologinnen und Psychologen einmalig nur in RLP möglich.

Dies alles ist sehr komplex und nicht immer direkt verstehbar/durchschaubar. Halt eine »Wissenschaft für sich«. So wie die PT eine anerkannte Wissenschaft geworden ist, so bilden sich auch auf der strukturellen und juristischen Ebene eigene Ausprägungen, die es zu berücksichtigen gilt. Scheuen Sie sich daher nicht nachzufragen oder gar ein kostenloses Info-Gespräch in Anspruch zu nehmen. Dabei lernen Sie auch das Institut kennen.

Die Institutsleitung