Weiterbildung für Psychotherapeuten

Zweite Fachkunde

Das Institut ist eine nach dem Psychotherapeutengesetz staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für den Heilberuf des Psychologischen Psychotherapeuten.

Die Theorieausbildung findet vorwiegend in Andernach statt. Alle praktischen Teile können wohnortnah absolviert werden.

Wenn Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich bei uns. Die Unterlagen dazu entnehmen Sie den nachfolgenden Links.

Weiterbildung nach Weiterbildungsordnung der LandesPsychotherapeutenKammer Rheinland-Pfalz (WBO LPK RLP)

Die aktuelle Fassung der Weiterbildungsordnung der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz finden Sie unter: https://www.lpk-rlp.de/fileadmin/user_upload/WBO_PP___KJP___mit_Hinweis_Stand_16.11.2023.pdf

Theoretische Weiterbildung

Alle psychoanalytischen Seminare des Institutes sind über die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz zertifiziert. Ein Curriculum kann individuell zusammengestellt werden. Die theoretische Weiterbildung sollte folgende Inhalte umfassen:

1. Theoretische Grundlagen der Psychoanalyse

  1. Psychoanalytische Entwicklungstheorie
  2. Psychoanalytische Persönlichkeitslehre
  3. Allgemeine und spezielle psychoanalytische Krankheitslehre somatopsychischer und psychotischer Störungsbilder
  4. Traumlehre
  5. Kulturtheorie und psychoanalytische Sozialpsychologie
  6. Theorie der psychoanalytischen Untersuchungs- und Behandlungstechnik
  7. Prognose-, Indikationsstellung und insbesondere Gesichtspunkte der Differentialindikation verschiedener Behandlungsverfahren und -methoden einschließlich präventiver und rehabilitativer Aspekte

 

2. Verfahren der Psychoanalyse

  1. Psychoanalytisches Erstinterview und Anamneseerhebung, Analyse von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand unter Nutzung regressiver Prozesse
  2. Diagnostik und Differentialdiagnostik zur Abgrenzung von Psychosen, Neurosen und körperlich begründbaren Störungen
  3. Psychoanalytische Gruppen-, Paar- und Familientherapie

 

Stand 4/2022

Anmeldeformular (PDF)Gesundheitserklärung (PDF)

Das Institut ist eine nach dem Psychotherapeutengesetz staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für den Heilberuf des Psychologischen Psychotherapeuten.

Die Theorieausbildung findet vorwiegend in Blöcken von Samstag bis Samstag in Andernach statt. Alle praktischen Teile können wohnortnah absolviert werden.

Wenn Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich bei uns.
Die Unterlagen dazu entnehmen Sie den nachfolgenden Informationen.

Weiterbildung nach Weiterbildungsordnung der LandesPsychotherapeutenKammer Rheinland-Pfalz (WBO LPK RLP)

Die aktuelle Fassung der Weiterbildungsordnung der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz finden Sie unter: https://www.lpk-rlp.de/fileadmin/user_upload/WBO_PP___KJP___mit_Hinweis_Stand_16.11.2023.pdf

Theoretische Weiterbildung

Alle tiefenpsychologisch fundierten Seminare des Institutes sind über die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz zertifiziert. Ein Curriculum kann individuell zusammengestellt werden. Die theoretische Weiterbildung sollte folgende Inhalte umfassen:

  • Entwicklungspsychologie und Persönlichkeitslehre
  • Allgemeine und spezielle Neurosenlehre und Psychopathologie
  • Tiefenpsychologie, Lernpsychologie
  • Psychodynamik der Familie und Gruppe
  • Grundlagen der psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbilder, Psychopharmakologie
  • Einführung in die Technik der Erstuntersuchung
  • Supportive, interaktionelle und störungsspezifische Behandlungstechniken der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie
  • Prognose-, Indikationsstellung und insbesondere Gesichtspunkte der Differentialindikation verschiedener Behandlungsverfahren und -methoden einschließlich präventiver und rehabilitativer Aspekte

(Stand 4/2022)

Anmeldeformular (PDF)Gesundheitserklärung (PDF)

Das Institut ist eine nach dem Psychotherapeutengesetz staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für den Heilberuf des Psychologischen Psychotherapeuten.

Die Theorieausbildung findet vorwiegend in Blöcken von Samstag bis Samstag in Andernach statt. Alle praktischen Teile können wohnortnah absolviert werden.

Wenn Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich bei uns. Die Unterlagen dazu entnehmen Sie den nachfolgenden Links.

Weiterbildung nach Weiterbildungsordnung der LandesPsychotherapeutenKammer Rheinland-Pfalz (WBO LPK RLP)

Die aktuelle Fassung der Weiterbildungsordnung der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz finden Sie unter: https://www.lpk-rlp.de/fileadmin/user_upload/WBO_PP___KJP___mit_Hinweis_Stand_16.11.2023.pdf

Theoretische Weiterbildung

Alle verhaltenstherapeutischen Seminare des Institutes sind über die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz zertifiziert. Ein Curriculum kann individuell zusammengestellt werden. Die theoretische Weiterbildung sollte folgende Inhalte umfassen:

1. Grundlagen der Verhaltenstherapie

  1. Psychologische Grundlagen der VT
  2. Verhaltenstheoretische Konzepte zu Entstehung, Aufrechterhaltung und Chronifizierung psychischer Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter
  3. Störungsbildspezifische ätiologische Modelle und Grundannahmen der Verhaltenstherapie
  4. Psychometrische Testverfahren, Evaluation und Verhaltensbeobachtung
  5. Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse sowie Plananalyse
  6. Verhaltenstherapeutische Therapieplanung, Zielklärung und Dokumentation
  7. Verhaltenstherapeutische Gestaltung der therapeutischen Beziehung, des therapeutischen Veränderungsprozesses und der Ressourcenaktivierung
  8. Besonderer Stellenwert von Hausaufgaben, Psychoedukation und Rückfallprophylaxe
  9. Besonderer Stellenwert des Einbezugs von Bezugspersonen

2. Theorie und Praxis verhaltenstherapeutischer Methoden

  1. Lerntheoretische Interventionen (z.B. Kontingenzmanagement, Verhaltens- und Aktivitätenaufbau, Expositionen in sensu und in vivo, Verhaltensexperimente, Biofeedback, Modelllernen)
  2. Kognitive Interventionen (z.B. Methoden der kognitiven Umstrukturierung, Aufmerksamkeitslenkung, Selbstinstruktionstraining, Problemlösetraining, Imagery Rescripting)
  3. Emotionsbasierte Interventionen (z.B. Methoden der Emotionsaktivierung und -regulation, Fertigkeitentraining, Akzeptanz und Achtsamkeitsübungen, Erleben korrektiver Beziehungserfahrungen)
  4. Differentielle Interventionen (z.B. Förderung sozialer Kompetenzen, Imaginationsübungen, Rollenspiele, Entspannungsverfahren, Schematherapie, Selbstmanagement, Elterntraining)
  5. Verhaltenstherapeutische Paar-, Gruppen- und Familientherapie

 

Stand 4/2022

Anmeldeformular (PDF)Gesundheitserklärung (PDF)

Das Institut ist eine nach dem Psychotherapeutengesetz staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für den Heilberuf des Psychologischen Psychotherapeuten.

Die Theorieausbildung findet vorwiegend in Andernach statt. Alle praktischen Teile können wohnortnah absolviert werden.

Wenn Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich bei uns. Die Unterlagen dazu entnehmen Sie den nachfolgenden Links.

Weiterbildung nach Weiterbildungsordnung der LandesPsychotherapeutenKammer Rheinland-Pfalz (WBO LPK RLP)

Die aktuelle Fassung der Weiterbildungsordnung der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz finden Sie unter: https://www.lpk-rlp.de/fileadmin/user_upload/WBO_PP___KJP___mit_Hinweis_Stand_16.11.2023.pdf

Theoretische Weiterbildung

Alle systemischen Seminare des Institutes sind über die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz zertifiziert. Ein Curriculum kann individuell zusammengestellt werden. Die theoretische Weiterbildung sollte folgende Inhalte umfassen:

1. Systemisches Basiswissen (60 Stunden)

  1. Wissenschaftstheoretische und epistemologische Positionen, Systemwissenschaftliche Grundlagen, Kybernetik 2. Ordnung, Synergetik, Autopoesis, Chaostheorie, Theorie sozialer Systeme, Konstruktivismus
  2. Geschichte der Familientherapie/Systemischen Therapie, familientherapeutische/systemische Schulen/Ansätze, Schnittstellen zu anderen therapeutischen Richtungen
  3. Zirkuläre Perspektive (z. B. Selvini-Palazzoli, Boscolo, Cecchin), strukturelle Perspektive (z. B. Minuchin, Haley, Guntern), lösungs- und ressourcenorientierte Perspektive (z. B. de Shazer), strategische Perspektive (z. B. Haley, Weakland), mehrgenerationale Perspektive (z. B. Boszormeny-Nagy, Stierlin), narrative Perspektive (z. B. White), wachstumsorientierte, erlebnisaktivierende Perspektive (z. B. Satir, Bosch. Whitaker), dialogische Perspektive (z. B. Anderson)
  4. Einbeziehung von gesellschaftlichen und institutionellen Kontexten

2. Systemische Diagnostik (20 Stunden)

  1. Systemische Modelle für die Beschreibung und Erklärung psychischer, psychosomatischer und körperlicher Störungen und Symptome, von Konflikten und Problemen, von kommunikativen Mustern, Beziehungsstrukturen, Verarbeitungs- und Bewältigungsformen, Ressourcen und Lösungskompetenzen
  2. Risiko- und Schutzfaktoren
  3. Indikationen und Kontraindikationen

3. Therapeutischer Kontrakt (20 Stunden)

  1. Therapeutische Grundhaltung: Allparteilichkeit, engagierte Neutralität, Zirkularität, Neu-gier/empathisches Interesse, Wertschätzung/Respekt
  2. Gestaltung von Therapiekontext und -prozess: Indikations- und Kontextklärung, Aufbau, Entwicklung, Beendigung einer therapeutischen Beziehung, Kooperation mit Patienten, deren Angehörigen sowie mit anderen relevanten Akteuren im sozialen Kontext des Patienten, Anerkennung und Förderung der systemeigenen Ressourcen des Patienten, Reflexion der Rolle als Therapeut und des Arbeitskontextes

4. Systemische Methodik (140 Stunden)

4.1 Vermittlung und Training systemischer Methoden und Techniken, die auf den (in 1. beschriebenen) theoretischen Grundannahmen der Systemischen Therapie beruhen:

a. Techniken auf der Grundlage zirkulärer Methoden:

• Zirkuläres Interviewen/zirkuläres Fragen
• Hypothesenbildung
• Allparteilichkeit/engagierte Neutralität
• Abschlusskommentar/Schlussintervention

b. Techniken auf der Grundlage struktureller Methoden:

• Joining zum Aufbau einer therapeutischen Beziehung
• Strukturanalyse
• Umstrukturieren/Verändern von Koalitionen und Grenzen
• Erstellen von Zielhierarchien
• Hausaufgaben

c. Techniken auf der Grundlage lösungsorientierter Methoden:

• Hypothetische und zukunftsorientierte Fragen
• Ausnahme- und Bewältigungsfragen
• Skalierungen

d. Techniken auf der Grundlage strategischer Methoden:

• Positive Umdeutungen/Reframing
• Symptomverschreibungen

e. Techniken auf der Grundlage mehrgenerationaler Methoden:

• Genogramm
• Photogramm

f. Techniken auf der Grundlage narrativer Methoden:

• Dekonstruktion leiderzeugender Geschichten
• Externalisierungen
• Inneres Parlament
• Therapeutische Briefe

g. Techniken auf der Grundlage erlebnisaktivierender Methoden:

• Genogramm
• Familienskulptur
• Familienrekonstruktion

h. Techniken auf der Grundlage dialogischer Methoden:

• Reflecting Team
• Open Dialog

4.2 Methoden und Techniken in unterschiedlichen Settings und Kontexten
Einzel-, Paar-, Familientherapie, Arbeit mit spezifischen Familiensystemen, Aufsuchende Familientherapie (AFT), Mehrfamilientherapie (MFT), Systemische Therapie bei Trennung und Scheidung, Systemische Therapie zwischen Freiwilligkeit und Zwang, Arbeit in Familien mit Gewalterfahrung, Traumaarbeit in der Systemischen Therapie

a. Spezifische Methoden und Techniken in der systemischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: z. B. bei Fütter-, Schlaf- und Schreistörungen, Entwicklungsstörungen, depressiven Störungen, Angst- und Zwangsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizit, Dissozialität, Delinquenz, Gewalt, Sucht

b. Spezifische Methoden und Techniken in der Systemischen Therapie von Erwachsenen: z. B. bei Schizophrenie und schizoaffektiven Psychosen, Depression, Angst- und Zwangsstörungen, somatoformen Störungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Borderline-Syndrom

 

Stand 4/2022

Anmeldeformular (PDF)Gesundheitserklärung (PDF)